StoP - Stadtteile ohne Partnergewalt

Kontakt:
Mag.a (FH) Simone Heinz-Jahraus
Projektleitung Wels
Tel.: 0676 4730 490
wels(at)stop-partnergewalt.at
StoP ist ein feministisches Gewaltpräventionsprojekt mit und für Nachbar:innen aus Wels und Umgebung. Unsere aufsuchende Gemeinwesenarbeit setzt da an, wo Gewalt passiert: Im eigenen Zuhause, in der Nachbarschaft. Unser Ziel ist, dass Partnergewalt und häusliche Gewalt nicht länger tabuisiert, sondern gesehen, angesprochen und gemeinsam verhindert werden.
Ein zentrales Thema bei StoP ist Aktionismus und gelebte Zivilcourage. Viele Menschen fragen sich: Was kann ich tun, wenn ich Gewalt in der Nachbarwohnung mitbekomme? Wie kann ich helfen, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen? StoP macht Mut, hinzuschauen und nicht wegzusehen. Denn jede*r kann was sagen, was tun.
Regelmäßige Treffen sind das Herzstück von StoP: Wir laden herzlich zu unseren Frauentischen ein. Das sind offene Treffen, in denen Frauen* zusammenkommen, sich austauschen, informieren und gemeinsam überlegen, was gegen Partnergewalt getan werden kann. Alle Frauen* sind willkommen! Egal, ob du neu dazukommst oder schon länger dabei bist.
Die Frauentische finden alle 14 Tage statt – im Wechsel vormittags und abends:
- Vormittags: StoP-Frühstück ab 9 Uhr im FreiRaum, Alter Schlachthof, Dragonerstraße 22
- Abends: Treffen im Alten- und Pflegeheim, Flurgasse 40, Bibliothek (EG)
Auch die Männertische sind wieder am Start: An drei unabhängigen Terminen zu unterschiedlichen Themen können Männer* sich engagieren, zuhören, mitdiskutieren. Jeweils von 18 bis 19:30 Uhr im FreiRaum, Alter Schlachthof, Dragonerstraße 22. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Gruppenmoderation: Sozialarbeiter Tobias Nenning B.A. Aktuelle Termine und weitere Infos gibt es auf unserer Website sowie auf Instagram und Facebook.
Mehr Infos gibt’s auf unserer Website: www.stop-partnergewalt.at
StoP Wels mit dem Trägerinverein Frauenhaus Wels gibt es seit 2021 und österreichweit an über 40 Standorten. Projekt Lead ist der Verein AÖF in Wien, und konzeptioniert wurde StoP von Frau Prof. Sabine Stövesand, Hamburg. Finanziert wird StoP überwiegend vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.