24
Okt
2022
20:00

jazz/impro/avant

Ken Vandermark & Nate Wooley

Ken Vandermark und Nate Wooley sind wahrlich big Names der internationalen Jazzszene. Der Saxophonist und der Trompeter, beide auch versierte Improvisatoren und stilbildende Komponisten zeitgenössischer Musik, lieben es, im intimen Rahmen der Zweisamkeit zu agieren.

Drei Duo-Veröffentlichungen sind bisher auf Vandermarks Plattform „Catalytic Sounds“ erschienen.

Dabei setzten sie sich mit dem kompositorischen und improvisatorischen Vokabular des jeweils anderen auseinander und haben eine Fülle an Originalmaterial geschaffen, die sich vom weitgehend übersehenen Werk John Carters und Bobby Bradfords inspirieren ließ.
Ziel ihrer produktiven wie kreativen Arbeit ist es, eine organische Kombination von Jazztradition, freier Improvisation und moderner Komposition zu schaffen und diese dann in den rauen und intimen Kontext des Duos zu übertragen.

Ken Vandermark ist ein amerikanischer Jazzkomponist, Saxophonist und Klarinettist. Seit den 1990er Jahren ist Vandermark eine feste Größe in der Musikszene von Chicago und wurde von der Kritik für sein Spiel und seine vielschichtigen Kompositionen gelobt, die in der Regel ein Gleichgewicht zwischen komplizierter Orchestrierung und leidenschaftlicher Improvisation herstellen. Er hat viele Gruppen geleitet und hat mit vielen anderen Musiker*innen und deren Projekten zusammengearbeitet und wurde 1999 mit einem MacArthur-Stipendium ausgezeichnet. Er spielt Tenorsaxophon, Klarinette, Bassklarinette und Baritonsaxophon.

Nate Wooley ist regelmäßig mit Ikonen wie John Zorn, Anthony Braxton, Eliane Radigue, Fred Frith, Evan Parker und Yoshi Wada aufgetreten und hat auch mit einigen der hellsten Köpfe seiner Generation wie Chris Corsano, C. Spencer Yeh, Peter Evans und Mary Halvorson zusammengearbeitet. Wooleys Solospiel wird oft als Teil einer internationalen Revolution der improvisierten Trompete bezeichnet. Zusammen mit Peter Evans und Greg Kelley gilt Wooley als einer der führenden Köpfe der amerikanischen Bewegung, die die physischen Grenzen des Horns neu definiert und die Wahrnehmung der Trompete in einem historischen Kontext, der immer noch von Louis Armstrong überschattet wird, auf den Kopf stellt. Eine Kombination aus Vokalisierung, extrem erweiterter Technik, Geräusch- und Drone-Ästhetik, Verstärkung und Rückkopplung sowie kompositorischer Strenge hat einen Rezensenten dazu veranlasst, seine Soloaufnahmen als "exquisit feindselig" zu bezeichnen.

Kv waschaecht Wels, €12/14/16

Wann: 24.10.22 20:00

Eintritt: €12/14/16

Veranstalter: kv waschaecht wels

Vorverkauf: Kein Vorverkauf

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