lesung

07.08.20 |

Kerstin Meixner & Fritz Ostermayer | Pina, Tuffi & Peter

Was haben die aktuelle Welser Stadtschreiberin Kerstin Meixner und der legendäre Wiener Radiomacher Fritz Ostermayer gemein? Auf den allerersten Blick nicht viel. Könnte eventuell Meixners Wohnort Wuppertal Aufschluß geben? Über einige Umwege ganz sicher. Davon wird die Rede sein. Und auch von Schwebebahnen, herabstürzenden Elefanten und anderen starken Persönlichkeiten.

Mit Sicherheit lässt sich aber behaupten, dass Kerstin Meixner als Teilnehmerin einer Klasse des Dichters Ferdinand Schmalz Berührungspunkte mit der Wiener Schule für Dichtung hatte, deren lieber Herr Direktor seit einigen Jahren Fritz Ostermayer heißt.

Es sei noch nicht viel verraten, lassen wir uns lieber ein auf eine spannende Begegnung.

 

Kerstin Meixner, geboren 1980 in Wuppertal, ist immer noch dort wohnhaft. Sie lebt derzeit als insgesamt sechste StadtschreiberIn in Wels, Oberösterreich. Studium der Germanistik, Geschichtswissenschaft und Philosophie an der Bergischen Universität Wuppertal. Erste Veröffentlichungen von Kurzgeschichten in verschiedenen Literaturzeitschriften. Aus der Jurybegründung: „Der Projektvorschlag von Kerstin Meixner überzeugte durch Klarheit und das Zugehen auf Menschen. Die Offenheit des Vorschlags lässt dennoch genügend Raum in seinen Fragestellungen für lebendige Begegnungen. Die eingereichten Texte von Kerstin Meixner bestechen durch ihre literarische Qualität, berühren durch ihre gewahrte erzählerische Gerechtigkeit und durch genaue Beobachtungsgabe. Sie zeugen von einem klaren Blick, einer Wachsamkeit und einer Zärtlichkeit für die Elemente des Lebens. (...)“

 

 

Fritz Ostermayer, geboren 1956 in Schattendorf im Burgenland, nach diversen nutzigen und nichtsnutzigen Studien dann Kulturredakteur beim FALTER und Musikredakteur beim STANDARD; viele Jahre freier Radiomacher in diversen ORF-Kulturbiotopen: KUNSTRADIO, DIAGONAL und MUSICBOX. Nach der „endgültigen Beseitigung“ letzterer als Sendungsgestalter zu FM4 übersiedelt und seither mit Partner Thomas Edlinger IM SUMPF sehr glücklich.

In generaldilettantischer Mission auch noch unterwegs als Musiker, DJ, Autor, Performer, Filmmusikkomponist, Impressario, Trauermarsch-Aficionado und Vater zweier prächtiger Kinder, die gegen ein kleines Salär und also fast freiwillig als SprecherInnen der extrem coolen Sumpf-Jingles herhalten müssen. Was uns von extrem uncoolen PClern schon den Vorwurf der Kinderarbeit eingetragen hat. Wenn die wüssten.

Seit Juni 2012 ist er zudem Intendant der Wiener "Schule für Dichtung", wo er dem Gründer der Institution, Christian Ide Hintze, nachfolgte.

 

Eintritt (inkl. Suppe by Sonja): Pay-As-You-Wish-But-Pay :-)

Wann: 07.08.20 19:30
Eintritt: Pay-As-You-Wish-But-Pay :-)