lesung

21.09.17 |

experiment literatur | Leopold Federmair & Olga Martynowa | Zwei Romane und ein Gespräch über die Zukunft des Romans

Olga Martynova und Leopold Federmair eint der Versuch, komplexe Romangebilde zu schaffen. Die Lesungen aus ihren neuen Romanen sowie das Gespräch kreisen um folgende Fragen: Wie steht es um die zeitgenössische Romankunst? Wie gelingt es, trotz der Komplexität ein Publikum zu finden? Oder kann es gerade deswegen gelingen? Ist der Weg der großen, avancierten Romane noch gangbar, wie geht es nach Joyce oder Musil weiter? Oder ist der Mainstream unumschiffbar? Was ist heute in Sachen "Roman" neu und unerhört?

Olga Martynova, aufgewachsen in Leningrad, lebt und arbeitet seit 1990 in Deutschland. Ihre Gedichte schreibt sie auf Russisch, ihre Prosa auf Deutsch (die Essays in beiden Sprachen). Sie rezensiert für die NZZ, die ZEIT und die Frankfurter Rundschau. 2012 gewann sie den Ingeborg-Bachmann-Preis. In Wels liest sie u.a. aus ihrem neuen Roman "Der Engelherd".

Leopold Federmair ist in Wels selbstverständlich nicht nur bekannt, weil er hier geboren ist und für regelmäßige Besuche aus Hiroshima anreist, sondern wegen seiner regen Tätigkeit als Autor, Übersetzer (aus drei Sprachen) und Germanist. Er liest u.a. aus seinem soeben erschienenen Roman "Monden". 

Wann: 21.09.17 19:30
Eintritt: €5 inkl. Suppe
Vorverkauf: Kein Vorverkauf
Karten bei: waschaecht